Willkommen beim NABU Geislingen

Für Mensch und Natur

Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017
Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017 - Foto: NABU/Peter Kühn

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

  

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Geislingen aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.



Veranstaltungstermine

Samstag, 30. März 2019 –  Amphibienwanderung am Feuchtgebiet Turm

 

Treffpunkt: 10.00 Uhr Einfahrt ehemaliger Grüngutplatz Gingen/Fils an der Straße zum Ortsteil Grünenberg

 

Gemeinsame Veranstaltung mit der BNAN Bezirkgruppe Geislingen, die an der Straße seit über 30 Jahren einen Schutzzaun betreut. 

 

Wir kontrollieren die Fangeimer, bestimmen die Amphibien und schauen uns das Schutzgebiet Turm an.

 

Eine genaue Beschreibung des Treffpunktes findet sich auf der Seite des BNAN.

BNAN-Amphibienschutzgebiet  Turm - Bild NABU Geislingen/ew
BNAN-Amphibienschutzgebiet Turm - Bild NABU Geislingen/ew

Samstag, 13. April 2019 –  zu den Frühblühern ins Eselsburger Tal

 

Treffpunkt: 13.00 Uhr Parkplatz Berufsschulzentrum Geislingen, Rheinlandstraße

 

oder 14.00 Uhr Parkplatz Brenzbrücke Anhausen

 

Gemeinsame Veranstaltung mit der BNAN Bezirksgruppe Geislingen.

 

Das Naturschutzgebiet ist bekannt für seine 250.000 Märzenbecher - ein Zehntel des Bestandes in Baden-Württemberg. Auch wenn die Masse der Märzenbecher Anfang April schön verblüht sein dürfte, ist die Frühlingsflora - unter anderem Leberblümchen, Buschwindröschen und Hohler Lerchensporn - einen Ausflug wert.
Auf der Brenz sind oft Gänsesäger zu sehen und am Felsen der Domäne Falkenstein im Fels brütende Dohlen.

 

Eine genaue Beschreibung des Treffpunktes findet sich auf der Seite des BNAN.

Leberblümchen - Bild: NABU Geislingen/ew
Leberblümchen - Bild: NABU Geislingen/ew
Gänsesäger an der Brenz - Bild NABU Geislingen/ew
Gänsesäger an der Brenz - Bild NABU Geislingen/ew

Freitag, 12. April 2019 –  Film "Kein schöner Land"

Veranstaltungsort: Stadthalle Göppingen
Beginn: 19.00 Uhr

 

Der Landesnaturschutzverband (LNV) im Kreis Göppingen errechnete - nur nach den bisher vorliegenden Zahlen - dass über 700 ha in den nächsten Jahren neu überbaut werden sollen.

 

Ein endliches, nicht vermehrbares Gut wird hemmungslos verbraucht, so, als ob wir noch eine zweite Erde aus dem Kofferraum holen könnten, wenn eine verbraucht ist. Diesen verantwortungslosen Raubbau an unserer Lebensgrundlage müssen wir stoppen.

 

Die Filmemacherin Sabine Winkler aus dem Raum Reutlingen hat nun einen aufrüttelnden Film zum Landverbrauch um Reutlingen mit dem ansprechenden Titel "Kein schöner Land" gedreht.

 

Veranstaltungspartner: 
Schutzgemeinschaft Dittlau Faurndau und die NABU-Gruppen im Kreis Göppingen.

Diese Wiese soll überbaut werden - Bild NABU Göppingen
Diese Wiese soll überbaut werden - Bild NABU Göppingen
Auch diese Obstanlage gibt es bald nicht mehr - Bild NABU Göppingen
Auch diese Obstanlage gibt es bald nicht mehr - Bild NABU Göppingen

Sonntag, 5. Mai 2019 –  Spaziergang im Lebensraum der Feldlerche

Treffpunkt: 9.00 Uhr Wanderparkplatz "12 Linden" links der Straße Geislingen-Stötten - Schnittlingen (in der Nähe des Funkturmes)

 

Morgenspaziergang in der Feldflur bei Stötten. Neben den Feldlerchen sind weitere Vögel der Feldflur zu sehen.

Feldlerche - Bild NABU/Manfred Delpho
Feldlerche - Bild NABU/Manfred Delpho

Samstag, 11. Mai 2019 –  Auf den Spuren von Dr. Engel – Pflanzenexkursion am Fränkel

Treffpunkt: 14.00 Uhr Wanderparkplatz Fränkel an der Straße Unterböhringen - Grünenberg

 

Gemeinsame Veranstaltung mit der BNAN Bezirksgruppe Geislingen.

 

Eine genaue Beschreibung des Treffpunktes findet sich auf der Seite des BNAN.

Streckenlänge: ca. 3 km auf Feld- und Wanderweg mit etwas Steigung, bei Nässe sind Wanderschuhe empfehlenswert.
Blick vom Fränkel auf den Hohenstaufen - Bild NABU Geislingen/ew
Blick vom Fränkel auf den Hohenstaufen - Bild NABU Geislingen/ew

Wissenswertes zur Exkusion:

 

Dr. Theodor Engel (1842 – 1933), Schüler des legendären Geologie-Professors Friedrich August von Quenstedt, war Mitbegründer des Schwäbischen Albvereins und Herausgeber der „Blätter des Schwäbischen Albvereins". Er beschäftigte sich neben seiner Tätigkeit als evangelischer Seelsorger - u. a. in Ettlenschieß und Eislingen - intensiv mit der Geologie der Schwäbischen Alb. Darüberhinaus war er ein exzellenter Kenner der heimischen Flora.

Für das Buch „Wanderungen durch Geislingen und seine Umgebung" des Geislinger Lehrers Gottlieb Weitbrecht verfasste er für die zweite Auflage von 1896 einen geologisch-botanischen Anhang. Darin beschreibt er unter anderem den Fränkel bei Gingen:

„...Um so mehr aber vergesellschaftet sich die Traubenhyazinthe mit unserem Enzian, indem die Bergwiesen der Alb oft ganz dunkelblau angehaucht erscheinen von den Millionen dieser Blüten [...] Gar häufig, zumal auf feuchteren Wiesen, mengt sich dann auch [...] damit die Orchis Morio L., [...] Gegen Ende des Frühlings und zu Anfang des Sommers erscheinen dann freilich auch die andern Glieder dieser herrlichen Familie [Orchideen] und zwar wiederum ganz besonders häufig auf unsern „Mähdern". Wir nennen darunter die köstlich duftenden, rosaroten Gymnadenien (Gymnadenia conopsea R. Br. und odoratissima Rich.), die weißblühende Platanthera bifolia Rich. und die grüne Listera ovata R. Br., sodann [...] Orchis globosa L. [Kugel-Knabenkraut] und Orchis ustulata L. [Brand-Knabenkraut] und die beiden... Ragwurzarten (Ophrys muscifera Huds. und O. arachnites Host. das „Mückchen" und „Spinnchen"). Alle die bisher genannten findet man z. B. neben einander auf den Bergwiesen des Fränkels (Grünenberg), der um diese Zeit recht eigentlich einem botanischen Garten gleicht und von dem Blumenfreund in jedem Frühling besucht werden sollte."

Außerdem nennt er für den Fränkel u. a. Arnika, Kleines Mädesüß, Bergklee und Trollblume.

Wir begeben uns auf Spurensuche und wollen erkunden, was von der einstigen Blumenpracht am Fränkel nach über 120 Jahren noch geblieben ist...